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Die automatische Übersetzung ist zwangsläufig ungenau. Diese Übersetzung ersetzt nicht die Lektüre der deutschen oder englischen Original-Texte.

Feoh byth frofur fira gehwylcum
oder: Geld bewegt die Welt

Vorderseite

Die Verse vom Wal, Wieland und die Magier

Diese Platte trägt als einzige zwei Bilder und dazu einen Runentext, der sich inhaltlich nicht auf die beiden Motive zu beziehen scheint.

Das linke Bild zeigt Wieland, den gefangenen albischen Schmied, der sich nur über seine Rachetat befreien kann, um sich dann als Vogel in die Luft zu schwingen.

Das rechte Bild stellt die Anbetung Jesu durch die Magier, die mit der Bildinschrift Mægi hervorgehoben sind, dar.

Die Umschrift beginnt auf der linken Leiste mit dem Bezug auf das Material, hronæsban (Walknochen), und schildert in zwei Stabreimversen das Stranden und Sterben des Tieres.
Über die stabenden Runen (f und g) lässt sich der Bezug zu den Bildern herstellen.
Die f-Rune, feoh, steht für die geldwerten Dinge, die der Schmied schafft, während die g-Rune, gifu, für die Gaben steht, die hier einem König (Christus) geschuldet sind.
Das altenglische feohgift beschreibt das, was das Kästchen beinhaltet: Goldene Gaben, die der Herrscher in der Halle ehrend unter seinen Gefolgsleuten beim Gelage in der Halle verteilt.

Von links nach rechts betrachtet, sind die Bilder formelhaft gebraucht für eine noble Geburt und den begleitenden Schutz durch die Fylgja.

 

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Quelle: http://www.franks-casket.de Page Top Page Top © 2017 email